Voraussetzungen für gerichtliche Mahnverfahren

Der Mahnbescheid ist eine echte Alternative zum teuren Zivilprozess. Das gerichtliche Mahnverfahren verläuft im Idealfall ohne Gerichtstermin und ohne Betreuung durch einen Rechtsanwalt. Doch gibt es wichtige Bedingungen, die Sie vorab prüfen sollten. Wer eine Hand voll Punkte beachtet, für den ist die Chance groß, im Rahmen des gerichtlichen Mahnverfahrens ein rechtskräftigen Titel zu erwirken, der den Anspruch für 30 Jahre sichert.

Mahnbescheid sollten Sie nur beantragen, wenn auf Ihre offene Forderung die folgenden Punkte zutreffen:

  • Bei der Forderung handelt es sich um einen Anspruch, der Ihnen tatsächlich zusteht.
  • Den offenen Betrag haben Sie dem Schuldner berechnet. Er ist damit fällig.
  • Es ist davon auszugehen, dass der Schuldner keinen Widerspruch einlegt.
  • Der Schuldner befindet sich mit der Zahlung im Verzug. Die Zahlungsfrist Ihrer Rechnung oder Mahnung ist abgelaufen.
  • Die Geltendmachung Ihres Anspruchs ist nicht von einer durch Sie zu erbringenden Gegenleistung abhängig.

Trifft das auf Ihre Forderung zu, so sind die Voraussetzungen erfüllt, in ein erfolgversprechendes Mahnverfahren einzutreten. Dem Antrag auf Mahnscheid folgt dann das gerichtliche Verfahren mit Erlass von Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid.

 
 

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